Der Harzreise-Overnighter: Auf den Spuren der Brocken-Challenge-Läufer

Die Läufer der Brocken-Challenge sind gleichsam harte wie coole Typen, was natürlich auch für die Damen gilt. Es ist stets eine Freude, zur gleichen Zeit im Harz mit dem Fatbike unterwegs zu sein und ihnen zu begegnen … Echt lässig wenn ein Läufer bei Kilometer 70 eine seichte aber längere Streckenoption wählt und dies mit Worten kommentiert „zwei Kilometer machen den Kohl nicht fett“ … In diesem Jahr war ich mit Falk unterwegs und wir hatten aus meinem Büro zwei Nicolai Fatbikes „entwendet“, das eine mit Pinion-Antrieb, das andere mit Rohloff-Nabe; statt Kette hatten beide einen Gates-Riemen. Sehr feine Boliden mit hohen Schnee-Spaß-Faktor. Der Plan sah vor: Bahn nach Walkenried, kurz am Kloster vorbei. Auf der GST-Route in den Harz, dann über Zorge und Jagdkopf Richtung Königskrug. Zack rauf auf den Brocken, wieder runter! In der Verpflegungsstation der Läufer in Oderbrück haben wir auch einen heißen Tee erhalten. Das war fein für die Abfahrt zum Oderteich. An dessen Ufer radelten wir Richtung Rehberg Grabenhaus mit anschließender Verproviantierung in Sankt Andreasberg und dann nochmal gute 25 Kilometer bis zu einem feinen Biwak-Spot. Beim Entfachen des obligatorischen Lagerfeuers (deutlich außerhalb des Nationalparks versteht sich) mussten wir die geballte Erfahrung und reichlich Grillanzünder sowie benzingetränkte Stoffläppchen zum Einsatz bringen. Ein herrlicher Tag im Schnee mit über 2700 Höhenmetern und knapp 90 Kilometern bescherte uns satte Bettschwere und einen müden Eindruck davon, wie sie wohl die Läufer in ihren Betten fühlen dürften. Anderntags ging es bei Schnee, der Schneeregen, der Regen wurde wieder Richtung Bahnhof.

1 Comment

  1. Markus Montag, der 29. Februar 2016 at 16:04

    Mensch, da hats euch materialmäßig ja echt wieder hart getroffen!

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