Hat mehr als ne Blockhütte gebaut: Henry David Thoreau

Der eine oder die andere werden es schon gemerkt haben, ich bin ein großer Podcastfan. Und mancher Podcast haut einen wirklich von den Socken. Da kaufe ich gerade im Baumarkt Holz für ein Gartenbauprojekt und was tappst da durch meinen Gehörgang ins Hirn: Der Herr Thoreau. Und ich erfahre in den knapp 27 Minuten ziemlich viel Neues über „Mr. Walden“. Wird mir immer sympathischer der Bengel.

Unter dem viel versprechenden Titel „Henry David Thoreau Vordenker des zivilen Ungehorsams“ hat Sven Ahnert eine „SWR2 Wissen“ Sendung gemacht. Sie wird wie folgt auf der Internetseite des Senders angekündigt:

„Im Sommer 1845 beschließt der amerikanische Privatgelehrte und Philosoph Henry David Thoreau (1817 – 1862) das Leben eines Einsiedlers zu führen. Zwei Jahre verbringt er in einer selbst gebauten Blockhütte. Seine teils mystischen Erfahrungen als naturverbundener „Waldgänger“ fasst er in seinem Essay „Walden“ zusammen – eine Hymne auf ein schlichtes Leben im Einklang mit der Natur. Mit „Walden“ wird Thoreau zum Klassiker US-amerikanischer Literatur, auf den sich sowohl linke Aktivisten als auch konservative Wertebewahrer berufen. Als wehrhafter Sozial-Utopist weigert er sich, Steuern zu zahlen, polemisiert gegen die Sklaverei, kritisiert den Raubbau an der Natur und brandmarkt die selbstausbeuterischen Kräfte des Kapitalismus. (Produktion 2017)“

Hier lang zum – dringendst empfohlenen – Nachhören

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