Lesetip und Verlosung: "Schwarzes Eis"

Es heißt ja immer „jetzt kommt die dunkle Jahreszeit, ideal zum Lesen“ … stimmt doch gar nicht: Ideal zum Winterbiking!

Und wenn schon lesen, dann wenigstens passend zur Jahreszeit! Eine kleine Buchvostellung mit Verlosung!

Die Waltraud und der Andy sind harte Knochen mit guten Herzen. Kennen gelernt habe ich Waltraud irgendwann in den Neunzigern über Andy beim Brevet-Ballern in Dülmen. Sie jagte uns und vor allem sich einen fürchterlichen Schrecken ein durch einen Unfall mit “Anhängerrad fährt beinahe über Radlerkopf”-Einlage … Puh, selten habe ich den Tod so nahe an einem Radler vorbei rauschen sehen. However, Waltraud lebt, radelt und verfasst ganz vitale Berichte. Ein besonders toller – weil gespickt mit handfesten Tipps zum Biken bei Minusgraden – ist das Buch „Schwarzes Eis“. Jeder, der sich mit dem Gedanken trägt, einmal bei Minusgraden mehrere Tage auf dem Rad unterwegs sein zu wollen, dem ist das Buch wärmstens zu empfehlen. So erfährt man zum Beispielsweise, wofür Plastiktüten alles gut sind, wo man die Verpflegung für den Tag am besten lagert und wie eng die Kleidung wirklich sitzen sollte … 

Da ich das Buch – aus Versehen – zweimal erhalten habe, verlose ich eines! Wer hier das beste Argument „pro Winterbiken“ in einen Kommentar schreibt, der bekommt das Buch zu geschickt. Startet jetzt – endet in einer Woche, der Rechtsweg ist ausgeschlossen und die Jury bin ich!

12 Comments

  1. Maik Endler Dienstag, der 29. Oktober 2013 at 20:51

    “pro Winterbiken”

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  2. René Mittwoch, der 30. Oktober 2013 at 09:31

    „Winterbiken macht warm ums Herz“

    Ich freue mich schon sehr auf den kommenden Winter, die Vorbereitungen für einen Besuch beim Weihnachtsmann ( http://www.rovaniemi150.com ) laufen auf Hochtouren. Alles was es an Informationen im Netz bekommen kann versucht man aufzusaugen , warum dann nicht einfach mal in einem Buch nachlesen.

    Hier, zu mir das Buch, ich kann es gut gebrauchen!

    Es grüßt René

    Reply
  3. Axel Mittwoch, der 30. Oktober 2013 at 10:54

    Frei nach Friedrich Hebbel (Winterlandschaft)
    Unendlich dehnt sie sich, die weiße Fläche,
    bis auf den letzten Hauch von Leben leer;
    die muntern Pulse stocken längst, die Bäche,
    es regt sich selbst der kalte Wind nicht mehr.
    Der Rabe dort, im Berg von Schnee und Eise,
    erstarrt und hungrig, gräbt sich tief hinab,
    und gräbt er nicht heraus den Bissen Speise,
    so gräbt er, glaub‘ ich, sich hinein ins Grab.
    Der Biker, wieder durch den Nebel blitzend,
    wirft einen festen Blick auf’s öde Land,
    und, atmend auf dem Thron des Rades sitzend,
    trotzt er der Kält‘ im weißen Festgewand.

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  4. Alex Mittwoch, der 30. Oktober 2013 at 13:09

    Das Buch zu mir! Dann kann ich René (Comment #2) daraus vorlesen, wenn wir im Februar in Rovaniemies Jugendherberge das Ehebett teilen. (Walter L. kann gern zuhören) ;-)

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  5. walter Mittwoch, der 30. Oktober 2013 at 15:33

    PRO Winterbiken?
    ganz einfach: wenn ich nicht im Winter biken würde, würden mir 4 Monate des Jahres fehlen. Ich will schließlich 12 Monate des Jahres meiner Leidenschaft fröhnen :-)

    Gerade mit einem FATbike, einem Winterschalfsack/Biwaksack, den richtigen Klamotten, UND der nötigen Leidensfähigkeit und ein stückweit einer robusten Körperkonstitution sind dem Winterbiken eigentlich keine Grenzen gesetzt.
    Wenn man dann noch mit den richtigem Kumpel unterwegs ist und die Freude am Abenteuer teilen kann: was gibt es schöneres :-)

    Und schlußendlich: bei trockenem/warmen Sommerwetter kann jeder mit dem Bike unterwegs sein.

    Dann mal Prost auf einen Glühwein !!

    Reply
  6. René Mittwoch, der 30. Oktober 2013 at 17:30

    Okay, Walter hat gewonnen, dann muss er aber auch vorlesen! :-) Freu mich drauf!

    Reply
  7. walter Mittwoch, der 30. Oktober 2013 at 17:43

    Hey René,
    das ist noch lange nicht raus.
    Du hast doch schon mindestens 3 Stimmen.
    Bin mal gespannt, ob GuF ne demokratische Entscheidung fällt :-)

    Cheers !!!

    Reply
  8. Thomas Mittwoch, der 30. Oktober 2013 at 20:03

    … und wenn man das Ganze dann noch aus der sportlichen Sicht sieht: Wird im Winter die Form gemacht. Wer im Winter schläft, kommt im Frühjahr nicht aus dem Ar***! Dieses Jahr gehts dank dem Fatty auch in den Schnee. Mal gucken ob ich den letzten Winter noch toppen kann, da war ich insgesamt nur 7 h auf der Rolle.

    Eigentlich könnte das Buch auch komplett rumgereicht werden, wenn schon der andere dem anderen vorlesen soll. :-)

    Das Buch steht schon auf der „noch zu lesen Liste“ aber da stehen auch noch 5 andere davor. :D

    Grüße
    Thomas

    Reply
  9. Frank Sonntag, der 3. November 2013 at 13:08

    Hallo Overnighter
    Meine Gründe zum Winterbiken:
    Erstens sind im Winter noch weniger Wanderer unterwegs als im Sommer. Der Schnee knirscht so schön unter den Reifen ,u. wenn du mal einen Abflug machst fällst du in den weichen Schnee. Und in der Schutzhütte beim heissen Tee aus der Thermoskanne die Finger u. Nase auftauen das hat doch was! Dann spürt man sich doch mal wieder.

    Viele Grüße Frank vom Mountain Bike Team Deisterfuchs

    Reply
  10. Christoph Sonntag, der 3. November 2013 at 20:30

    Schön still, schön kalt, einfach schön!
    Wie Skitouren mit dem Rad und auch bei wenig Schnee und überall möglich; selbst der Weg zur Arbeit wird besonders!
    Also freut euch drauf!
    Zitat von „irgendwo“: The days are getting shorter, the nights are getting longer, soon the snow will fly …

    Reply
  11. Autscho Montag, der 4. November 2013 at 22:17

    Moin,
    hier mal mein „pro Winterbiken“

    Für mich macht die Faszination am Winterbiken die anders geartete Wahrnehmung der Natur, der Umwelt und eines Selbst aus.
    Der Winter drückt für mich eine Art Klarheit aus, er ist einfach und übersichtlich. Das Licht, die Helligkeit wird durch ihre Kürze viel klarer und ernsthafter wahrgenommen, die Gerüche sind weniger und vereinzelter, die Geräusche sind prägnanter und deutlicher, die visuelle Wahrnehmung ist kontrastärmer und kontinuierlicher.
    Neben diesen anders gearteten Eindrücken und Wahrnehmungen ist das eigene Empfinden verändert. Die Kälte und das schwache Licht drehen an ihren ganz eigenen Reglern die unsere Kraft, unsere Ausdauer und unsere Schmerzen bestimmen. Mein Körper ist viel präsenter als zur warmen Jahreszeit. Die Kälte lässt die Muskeln am ganzen Körper (ver)spannen, die Nase läuft, das Gesicht brennt in der eisigen Luft, die Finger und Füße frieren.

    Das Erleben und Erfahren dessen macht für mich den Reiz am Winterbiken aus.

    beste Grüße

    Reply
  12. GuF Dienstag, der 5. November 2013 at 09:41

    Satz und Sieg!
    “ Der Schnee knirscht so schön unter den Reifen“ klingt so toll, der Frank hat gewonnen! Maile mal deine Adresse und das Buch geht an dich raus!

    Glückwunsch und „auf ein Neues“ an alle anderen Teilnehmer … doppelte Bücher & Co. werden in loser Folge unter die Leute gebracht werden!

    Wer das Buch nun kaufen muss, der tue es hier:
    http://www.mountainbike-expedition-team.de/stuff/books.html

    Gruß
    GuF

    Reply

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