Ohne Rad und Schlafsack, aber dennoch gut: Wälderwärts


Es ist ein schmaler Grad zwischen Melancholie, dem punktierten Picken der guten Dinge aus der Vergangenheit und dem geschichtsrevisionistischem Verklären alter Zeiten. Dass die Kinder der digitalen Zeit sich wundern, warum die Kuh nicht lila ist und ein Wald in der Natur Jahrzehnte des Wachsens benötigt, welche keine Mausklick-Inferos mit Tastenkürzeln zur Beschleunidigung kennt, halte ich für genauso eine Verklärung: Früher war keinesfalls alles besser, aber vieles war anders.

Und dazu gehört, dass wir als Kinder sicher mehr im echten Wald unterwegs waren als im digitalen Datendschungel. Aber dafür kennen sich die Kinder von heute auch richtig gut im Datendschungel aus und wir müssen ihnen halt den Weg in den Wald weisen. Sie weisen uns dafür den Weg zur nächsten App. Da schließt sich der Kreis und die verschiedenen Generationen können sich gegenseitig helfen.

Insofern finde ich die Initiative „Wälderwarts“ echt cool: Allen Kindern viel Spaß! Und unser Tipp lautet natürlich: Nehmt das Bike, packt den Schlafsack ein und ein paar Leckereien sowie ein Feuerzeug … der Rest findet sich dann unterwegs:

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Mehr davon!

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