„Scout sei Dank“ … der Overnighter

An letzten Wochenende stand der „Scout sei Dank“-Overnighter an. Und weil es um den Candy B. Graveller und um die Grenzsteintrophy ging, wurde es kurzerhand ein „Doublenighter“. Die Idee dahinter: Es braucht nicht nur eine gute Idee, es braucht auch viel Arbeit bis Dinge richtig ins Rollen kommen. Das gilt auch für Candy und GST. Und hier kamen und kommen die Helfer erstmals ins Spiel. Sie haben teils bei ekeligsten Frühjahrswetter die Tour ins Ungewisse gewagt. Ausgestattet mit einer wagen Vorstellung, wo und wie es lang gehen sollte, mit rudimentären Karten- und ebensolchem GPS-Material haben sie für die GST die ehemalige Grenze neu vermessen und für den Candy der Flugroute eine Trailentsprechung gegeben. Jede Passage trägt eine eigene Handschrift. Gemeinsam ist ihnen die Lust am Abenteuer, die Freude am Fahren und die Verpflichtung gegenüber der Geschichte. So wurden Spenden eingesammelt und wir haben es am WE mal richtig krachen lassen: Gutes Essen, gute Drinks und eine tolle Tour (der Dank für den Track geht an Hermann)!

Wir trafen uns in Neustadt an der Weinstraße, verproviantierten uns und kamen viel zu spät los. Es ging zunächst direkt recht steil aus der Stadt raus und wir hatten auf dem sogenannten Quellenweg eine breite Piste. Super zum Einrollen und Plaudern. Knappe 15 km und 600 Höhenmeter. Samt trailiger Abfahrt vom Kalmit zum Lagerplatz. Dort kamen wir recht spät an, aber alle Mitfahrer sind ja im Thema, so war das Feuer schnell am Start und Siggi trumpfte mit Wow und riesigem Holzvergaser auf!

Am Samstag war es eine echte Schinderei, bis wir unsere Bikes wieder oben auf dem Pfad hatten. Aber dann würde es so hübsch auf 55 km geworden, samt zweier Rollerpassagen, auf denen wir schnell Kilometer machten. Einmal die Hochstraße (Schotter) zwischen Forsthaus Heldenstein (Kaffeepause) und bis fast an das Forsthaus Taubensuhl und dann ein Stück zwischen Annweiler und Dernbach, bevor es wieder in den Wald geht. Der zweite Tag war richtig trailig gerade in den Abfahrten. Eingekauft für den Abend wurde Annweiler. Das Lager errichteten wir auf dem Campingplatz Modenbacher Hof.

Der Sonntag Morgen brachte direkt einen fiesen Entsafter zum Beginn: happig bergauf!  Nach diesem Auftakt, war die Strecke fein wellig und führte schließlich auf Trails wieder nach Neustadt ab.

Hier ein paar Eindrücke von der Fahrt. Porträts der Scouts, Helfer und Mitfahrer gibt es hier. Und feine Lagerbilder gibt es hier!

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